Einladung zur Paneldiskussion »Zeitenwende im Verteidigungssektor« am 24. November am Europa-Institut der Universität des Saarlandes

Im Namen unseres Direktors Prof. Dr. Till Patrik Holterhus möchten wir zur Paneldiskussion »Zeitenwende im Verteidigungssektor« Europäische Verteidigung in Industriepolitik und Außenwirtschaftsrecht am 24. November 2026 um 17.30 Uhr in den Hörsaal des Europa-Instituts (Universität des Saarlandes, Campus, Gebäude B2 1, Raum 3.08/3.09) einladen.
Unter der Moderation von Prof. Dr. Till Patrik Holterhus diskutieren:
- Benjamin Hartmann, Europäische Kommission
- Dr. Roland Stein, BLOMSTEIN
- Dr. Florian Wolf, BLOMSTEIN
Anmeldung für die Paneldiskussion:
Bitte melden Sie sich bis 13. November über https://forms.office.com/e/158yE2Mz5y an.
Über die Paneldiskussion
Die geopolitischen Umbrüche der vergangenen Jahre haben zu einer umfangreichen Neujustierung von Europas Sicherheitspolitik geführt, die mitunter auch als „Zeitenwende“ beschrieben wird. Diese Zeitenwende bleibt jedoch nicht auf die Sicherheitspolitik beschränkt, sondern wirkt sich in zunehmendem Maße auch auf andere Bereiche und insbesondere auf das Außenwirtschaftsrecht und die Industriepolitik aus. Die Auswirkungen zeigen sich auch in einer veränderten Wahrnehmung von Verflechtungen mit drittstaatlichen Unternehmen im Verteidigungssektor. Die Veranstaltung geht daher der Frage nach, ob der Verteidigungssektor für ein neues (europäisches) Selbstverständnis gegenüber Drittstaaten steht und welche Rolle dabei außenwirtschaftsrechtliche und industriepolitische Instrumente spielen (sollen). Impulsvorträge aus Politik und Praxis sowie eine anschließende Podiumsdiskussion bieten Raum für den Austausch über die politischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen einer europäischen Zeitenwende (im Verteidigungssektor).
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie alle Interessierten, die sich mit den wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Auswirkungen einer europäischen Zeitenwende auseinandersetzen möchten.
Über das Format
Mit dem Europarechts-Trilog Saarbrücken | Berlin | Brüssel schafft das Europa-Institut ein neues Forum, das Wissenschaft, Politik und Praxis zusammenbringt, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsfragen der Europäischen Union zu diskutieren. Im Fokus stehen die sich wandelnden Vorstellungen von Europa sowie deren rechtliche und politische Konsequenzen; die Ergebnisse werden für Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit aufbereitet und fördern den Austausch zwischen regionalen, nationalen und europäischen Akteuren. Das Trilog-Format wird finanziell gefördert vom CEUS | Cluster für Europaforschung.
Bei Fragen können Sie sich gerne an conference@europainstitut.de wenden.
