DAAD Hochschuldialog mit den Ländern des westlichen Balkans


 

Die Projektlinie DAAD Hochschuldialog mit den Ländern des westlichen Balkans soll die Zusammenarbeit und den Austausch der Hochschulen der Zielregion fördern sowie die Bindung der Zielländer an die EU verstärken. Die europäische Perspektive für die Westbalkan-Staaten ist für den Erhalt des Friedens und die Stabilisierung dieser Region wichtig. 

Innerhalb der Projektlinie des DAAD Hochschuldialogs mit den Ländern des westlichen Balkans hat das Europa-Institut für 2026 erneut eine Förderungszusage erhalten. Im Rahmen des Projekts “REGROW – From Reform to Growth: Leveraging Rule of Law in EU Single Market for Investment in EU Candidate States” sind für 2026 eine Summer School sowie ein Internationaler akademischer Workshop auf dem westlichen Balkan geplant.

Der DAAD Hochschuldialog - ehemals Akademischer Neuaufbau Südosteuropa -  ist ein Förderprogramm, welches von dem Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) und dem Auswärtigen Amt finanziert wird. Dieses Programm wird seit 2013 jedes Jahr vom Europa-Institut in Zusammenarbeit mit dem South East European Law School Network (SEELS) und den Partnerfakultäten aus Albanien (Tirana), Bosnien und Herzegowina (Sarajevo und Zenica), Kroatien (Osijek, Rijeka, Split, Zagreb), Nordmazedonien (Skopje) und Serbien (Belgrad und Nis) organisiert.

Ziel des DAAD Hochschuldialogs ist es, ein Netzwerk von Juristinnen und Juristen in Lehre und Forschung im Bereich des Europarechts und des Internationalen Rechts zu etablieren. Jedes Jahr setzt das Konsortium neue thematische Schwerpunkte und veranstaltet neben Workshops und Trainings für das Lehrpersonal, jährlich eine Summer School in den Ländern des Westlichen Balkans für Studierende der Partnerfakultäten.

  • 2025 “Artificial Intelligence and Law: Mastering the Future of Law in AI Age” - Hochschuldialog 2025 (Kroatien - Split)
  • 2024 ELEC Preparing for EU Accession - Hochschuldialog 2024 (Belgrad - Serbien)
  • 2023 "New Challenges for European Integration - Ukrainian War and its implications for the European Union and the Western Balkans" - Hochschuldialog 2023 (Kroatien - Split)
  • 2022 ED4ELE - (Equality and Diversity in European Legal Education) - Ost-West-Dialog: Hochschuldialog mit den Ländern des westlichen Balkans 2022 (Kroatien - Split)
  • 2020 Rule of law: Arbitration as an opportunity for peaceful  dispute settlement (Kroatien – Zagreb) aufgrund der Covid-19- Pandemie ONLINE
  • 2019 #FreeMedia4WesternBalkans (Kroatien – Split)
  • 2018 Access2Justice4All (Serbien – Belgrad)
  • 2017 Protection of Ethnic Minorities (Albanien – Durrës)
  • 2016 Challenges of Migration and Asylum – Legal Aspects (Nordmazedonien – Ohrid)
  • 2015 EU Open Markets (Kroatien – Zagreb & Split)
  • 2014 Essentials of European Law (Kroatien – Zagreb & Rijeka)
  • 2013 Summer Academy SEE Graduates EU Law Teaching & Research Academy (Saarbrücken)

In den vergangenen Jahren konnten so beinahe 200 Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden aus Saarbrücken und den Partnerländern sowie viele Professorinnen und Professoren und Expertinnen und Experten aus Deutschland und den Ländern Südosteuropas gefördert werden und an den Projekten teilnehmen.

Das Europa-Institut zusammen mit dem South East European Law School Network und den Partnerfakultäten bemühen sich weiterhin, auch in den nächsten Jahren interessante und aktuelle Projekte zu organisieren, so dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Kenntnisse im Bereich des Europarechts und des Internationalen Rechts vertiefen und durch den Austausch ein Netzwerk mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern aufbauen können.


Hochschuldialog 2026 - REGROW – From Reform to Growth: Leveraging Rule of Law in EU Single Market for Investment in EU Candidate States

Summer School am Ohridsee in Nordmazedonien

Die Summer School wird vom 07. bis 13. September 2026 am Ohridsee in Nordmazedonien stattfinden. Sie wird im Rahmen des Projekts "REGROW - From Reform to Grwoth: Leveraging Rule of Law in the EU Single Market for Investment in EU Candidate States" der SEELS-Netzwerkfakultäten und des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes (Deutschland) organisiert.

 
Förderfähigkeit:

Die Bewerberin oder der Bewerber sollte an einer der SEELS-Netzwerk-Mitgliedshochschulen, der Deutsch-Türkischen Universität in Istanbul oder der Universität des Saarlandes, in einem Masterstudiengang, in den letzten Semestern eines integrierten Studiengangs (5+0) oder in einem Promotionsstudiengang eingeschrieben sein; die Bewerberin oder der Bewerber sollte über sehr gute Englischkenntnisse verfügen.

 
Bewerbungsprozess:

Bitte beachte, dass der Bewerbungsprozess aus zwei Schritten besteht:

  1. Ausfüllen des MS Forms Formulars
  2. Separate Zusendung der folgenden Unterlagen per Email an projects@europainstitut.de:
    - Lebenslauf
    - Akademische Abschriften/Zeugnisse
    - Motivationsschreiben (max. 1 Seite)
    - Sprachzertifikat (nicht erforderlich, wenn Sie auf Englisch studiert oder längere Zeit (mindestens 6 Monate) in einem englischsprachigen Land gelebt haben)
    - Immatrikulationsnachweis
    - Scan der ersten Seite Ihres Reisepasses/Personalausweises
    - Krankenversicherungsnachweis (nach erfolgreicher Bewerbung!)

Die Email sollte den Betreff “Summer School Lake Ohrid ” I Application-Last Name, First Name" haben.

 

Die Bewerbungsfrist endet am 28. Juni 2026 um 23:59 Uhr (MEZ).

 

Alle weiteren wichtigen Informationen zur Bewerbung findest du in den folgenden Dokumenten:

Projektlaufzeit 01.01.2026 - 31.12.2026

Hochschuldialog 2025 - HARTech: Human Rights and Technology: Bridging the Gap with AI Applications

Global Classroom “Artificial Inteligence and Human Rights” 

Im Rahmen des DAAD-Hochschuldialogs mit den Ländern des Westbalkans 2025 organisierte das Europa-Institut gemeinsam mit dem SEELS-Netzwerk ein „Global Classroom“ zum Thema „Künstliche Intelligenz und Menschenrechte“, um Studierende und Professoren aus Europa und anderen Ländern zusammenzubringen, damit sie gemeinsam in einem internationalen Umfeld lernen können.

Es fanden vier Sitzungen über Zoom statt: „Der Einsatz von KI-Tools in Strafverfahren“, „Der Einsatz von KI-Tools und die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen“, „Der Einsatz von KI in Forschung und Bildung“ sowie „Vermögenswerte und Eigentum im Lichte neuer Technologien“.

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

 
Summer School: "Artificial Intelligence and Law: Mastering the Future of Law in AI Age"

Im Rahmen des Projekts „Human Rights and Technology: Bridging the Gap with AI Applications (HARTech)“, das vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) gefördert und vom Europa-Institut, der Universität des Saarlandes (Deutschland) und den juristischen Fakultäten, die Mitglieder des SEELS-Netzwerks sind, durchgeführt wird, wurde eine Sommerschule zum Thema KI und Recht als Teil eines globalen Klassenzimmers organisiert. Vom 07.-13. September fand die Sommerschule „AI and Law: Mastering the Future of Law in AI Age“ an der Juristischen Fakultät der Universität Split statt. Sie zielte darauf ab, den Studierenden eine intensive Lernerfahrung zu bieten und ihnen ein umfassendes Verständnis der Schlüsselaspekte im Zusammenhang mit Recht und neuen Technologien zu vermitteln, mit besonderem Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz (KI). Die Summer School basierte auf einem multidisziplinären Programm, das die Überschneidung von Technologie, Ethik und Rechtswissenschaft erforscht. Die Teilnehmer erhielten eine solide Grundlage in den Grundlagen der KI und erforschten gleichzeitig ihre rechtlichen Rahmenbedingungen und Auswirkungen in verschiedenen Bereichen wie Menschenrechte, Wirtschaftsrecht, Strafrecht usw. Der Lehrplan legte den Schwerpunkt auf die ethische Entwicklung und den Einsatz von KI und rüstete die Studierenden für die drängenden Herausforderungen des digitalen Zeitalters. Mit Sitzungen zu KI-gestützter akademischer und juristischer Forschung sowie Diskussionen darüber, wie KI den juristischen Beruf und die Ausbildung umgestaltet, bietete dieses Programm Einblicke in die Zukunft des Rechts in einer KI-getriebenen Welt.  

Das Projekt wurde vom DAAD sowie dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland finanziell unterstützt.

Projektlaufzeit 01.01.2025 - 31.12.2025