Erfolgreicher Workshop mit dem Auswärtigen Amt und dem Europäischen Auswärtigen Dienst

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Am 27. Mai 2026 veranstaltete das Europa-Institut der Universität des Saarlandes in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und dem Europäischen Auswärtigen Dienst einen Workshop zum Thema „Neue Konzepte der Integration für die EU“.

Inhaltlich widmete sich der Workshop den gegenwärtig intensiv debattierten, neuartigen Modellen des Beitritts zur Europäischen Union (schrittweise Integration, gestufter Beitritt, umgekehrte Erweiterung usw.). Mit dem jüngsten Vorschlag des Bundeskanzlers („Assoziierte Mitgliedschaft“ der Ukraine) hatte die Thematik erneut an Dynamik gewonnen. Diskutiert wurden die zentralen völker- und unionsrechtlichen Determinanten dieser neuen Integrationskonzepte sowie die mit ihnen verbundenen Fragen nach (notwendigen) Vertragsreformen, um die Handlungsfähigkeit und Rechtsstaatlichkeit einer erweiterten EU zu sichern. Auch die jüngst ergangene Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs bezüglich der eigenständigen Verletzung von Art. 2 EUV und dessen zukünftige Bedeutung wurden intensiv diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit galt außerdem den Herausforderungen des EU-Beitritts eines Staates „im bewaffneten Konflikt“. Die Veranstaltung ermöglichte es, wissenschaftliche Expertise mit praktischen Perspektiven aus dem AA und dem EAD zusammen zu bringen.

Diskutiert und präsentiert haben u.a.:

  • Dr. Jens-Christian Gaedtke (AA)
  • Prof. Dr. Thomas Giegerich (ehem. Direktor des Europa-Instituts, Universität des Saarlandes)
  • Prof. Dr. Frank Hoffmeister (EAD)
  • Markus Knauf (AA)
  • Dr. Luke Dimitrios Spieker (Max-Planck-Institut Heidelberg)
  • Prof. Dr. Paulina Starski (Universität Freiburg)
  • Peter Altmaier (Bundesminister a.D.)

Einen ganz herzlichen Dank an alle Referentinnen und Referentinnen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den intensiven Austausch!