Das Europa-Institut weltweit


In den mehr als sechs Jahrzehnten seit seiner Gründung hat sich das Europa-Institut als exzellentes Ausbildungs- und Forschungszentrum für europäisches und internationales Recht etabliert. Es verfügt über ein großes internationales Netzwerk mit Partnern aus dem akademischen Bereich und der juristischen sowie politischen Praxis.

Seit Jahren ist es in internationalen Projekten im Rahmen von Forschung und Lehre aktiv. In seinen Projekten konzentriert sich das Europa-Institut auf das Europa- und Völkerrecht in all seinen Facetten – von Menschenrechten über das Internationale Wirtschaftsrecht bis hin zu den Herausforderungen der Europäischen Integration – und arbeitet intensiv an interdisziplinären Ansätzen.

Neben dem Fokus auf Südosteuropa werden die Aktivitäten insbesondere auf die Nachbarregionen der Europäischen Union ausgeweitet und auch der Schwerpunkt im Bereich Rohstoffe, Rohstoffrecht und -politik weiter ausgebaut.

Das Europa-Institut ist durch zahlreiche Kooperationen mit rechtswissenschaftlichen Fakultäten an internationalen Universitäten weltweit vernetzt.
Durch die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk SEELS hat das Europa-Institut in den letzten Jahren seinen Balkan-Schwerpunkt erweitert und auch die Zusammenarbeit mit Universitäten im asiatischen Raum wurde weiter ausgebaut.
Das Europa-Institut ist darüber hinaus Mitglied des transnationalen Konsortiums TACEUSS (Trans-Atlantic Consortium for European Union Studies and Simulations), das jährlich eine Simulation der europäischen Entscheidungsprozesse (EuroSim) veranstaltet.

2014 wurde zwischen dem Europa-Institut und dem Max Planck-Institut für internationales, europäisches und regulatorisches Verfahrensrecht in Luxemburg eine vertiefte Zusammenarbeit unter anderem durch den Austausch von Dozenten, die Durchführung von Tagungen und Sommerkursen sowie die Einrichtung eines gemeinsamen Forschungsprojekts beschlossen.

Auch universitätsintern ist das Europa-Institut gut vernetzt. So besteht seit Jahren eine Kooperation mit dem MBA-Studiengang „European Management“ des Europa-Instituts, Sektion Wirtschaftswissenschaft. Jedes Jahr können ausgewählte Studierende unseres Studiengangs an Kursen aus dem MBAProgramm teilnehmen.
Zum Wintersemester 2011 hat das Europa-Institut das Zertifikat „Europäisches und Internationales Recht (EIus)“ für Grundstudierende der Rechtswissenschaften eingeführt, um ihnen eine Zusatz qualifikation auf den Gebieten des europäischen und internationalen Rechts zu ermöglichen.
Auch Erasmus-Studierende und Studierende aus Drittstaaten (oversea students) haben die Möglichkeit, an ausgewählten Kursen des Masterstudiengangs teilzunehmen.
Gemeinsam mit dem Centre Juridique Franco-Allemand (CJFA) der Universität des Saarlandes bietet das Europa- Institut außerdem ausgewählten deutschen und französischen Studierenden des CJFA an, bereits während ihres Grundstudiums am Europa-Institut zu studieren.
Über das „Collegium Europaeum Universitatis Saraviensis“ (CEUS), einer gemeinsamen wissenschaftlichen Einrichtung verschiedener Fakultäten und Einrichtungen der Universität, gibt es die Möglichkeit, an Ringvorlesungen, Konferenzen und Tagungen teilzunehmen.

Zahlreiche Freunde und Förderer unterstützen die Aktivitäten des Europa-Instituts in unterschiedlicher Form, etwa durch finanzielle Unterstützung von Exkursionen oder Projekten bzw. durch die Vergabe von Stipendien oder die Planung von Begegnungsreisen.
Es sind dies die ASKO EuropaStiftung, die Hermann und Dr. Charlotte Deutsch Stiftung, die Prof.-Dr.-Osthoff Stiftung, die StudienStiftungSaar, die Union Stiftung, die Villa Lessing liberale Stiftung e.V., der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), die Europäische Kommission sowie die Ehemaligen-Vereinigung des Europa-Instituts EVER e.V. 

Das Europa-Institut kooperiert zudem mit der saarländischen Verwaltung. Es engagiert sich in der juristischen Referendarausbildung und bietet in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Innenministerium Fortbildungen im Europarecht für Bedienstete der saarländischen Ministerien an. Es bestehen vielfältige Vernetzungen mit Wirtschaftsunternehmen und internationalen Großkanzleien.